Datenschutz

Datenschutz

Sinn dieser Website:

Diese Webseite dient einzig zur Darstellung meines Portfolios, das heißt der Präsentation meiner künstlerischen Arbeit weltweit. Sie sammelt keine Daten, sie trackt nicht das Surfverhalten ihrer Besucher, sie verfolgt keinerlei Intention Ihre Daten, Adressen oder sonstige statistische Personenbezogene Daten zu sammeln. Wer Sie sind, wieviele, welchen Beruf Sie ausüben, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, welches Alter, welchen sozialen Status, welchen Glauben und welche Nationalität Sie haben, ist mir herzlich egal – ich pflege keine Vorurteile und möchte es auch nicht wissen. Ich versuche auch nicht, Ihnen etwas zu verkaufen, denn meine Arbeiten werden ausschließlich über die Galeristen verkauft, die mich vertreten.

Ich freue mich, wenn Sie an Kunst interessiert sind – insbesondere an meiner Arbeit und meinen Projekten als Künstler, oder an meiner Vita, meinen Präsenzen und Vertretungen. In diesem Sinne gestatte ich Ihnen, auf eigenes Risiko und unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs meinerseits, meine Arbeiten auf dieser Website anzuschauen, meine Texte zu lesen, sich über meine Karriere und meinen Lebenslauf zu informieren. Garantiert erfahren Sie dabei weit mehr über mich, als ich über Sie und es liegt natürlich auch im Interesse eines Künstlers, dass Kunstinteressierte etwas über dessen Arbeit erfahren. In soweit herzlich willkommen auf meiner Website – genießen Sie diesen Besuch, so wie Sie durch ein schönes Buch blättern, das Ihnen nicht gehört.

Sollten Sie allerdings durch meine Seiten browsen, um irgendeinen Punkt zu entdecken, den Sie gegen mich verwenden könnten, sei es in dieser Datenschutzerklärung, im Impressum, in den Themen oder Bildmotiven, die hier dargestellt sind, oder sollten Sie meine Seiten durchforsten auf der Suche nach Ideen, die Sie kopieren, nach Texten, die Sie übernehmen oder nach Bildern, die Sie downloaden können, nehme ich mein Hausrecht wahr und untersage Ihnen mit sofortiger Wirkung den Aufenthalt auf meiner Website. Bitte übertreten Sie nicht diese Linie, schließen Sie sofort den Tab und kommen Sie nicht zurück!


Facebook, Instagram, Twitter& Co

Natürlich bin ich sehr an Ihrer Meinung interessiert, aber nicht daran, auf dieser Website das unabsehbare Geschäft von Facebook und anderen sogenannten „Sozialen Netzwerken“ zu befördern. Ich finde es auch nicht adäquat auf künstlerische Arbeiten mit einem kindischen „Like“ – Button zu antworten, oder auf den „Share“ Knopf zu drücken, um meine Arbeit ungefragt an alle Welt zu verteilen. Wenn Sie mir Ihre Meinung mitteilen wollen, schreiben Sie mir bitte oder besuchen Sie eine meiner Ausstellungen. Aus diesem Grund verwendet meine Website keine Social-Media Buttons und stellt auch absichtlich keinen Bezug zu diesen Firmen her.

Instagram nutze ich nicht (evtl. noch nicht), einen Twitter Account besitze ich, nutze ihn aber seit Donald Trumps Kommunikationstsunami nicht mehr


Kontaktformular und Kommentarfunktion

Es gibt auch bewußt auf meiner Website kein Kontaktformular, mit dem Sie mich anschreiben könnten und es gibt keine Kommentarfunktion, wo Sie direkt zu einzelnen Seiten Kommentare hinterlassen könnten: Wie gesagt, meine Webpräsenz ist wie ein Buch, das keine Daten über Sie sammelt, sondern Informationen über mich bereithält. Kontaktformulare, ebenso wie Statistiksoftware usw. verwenden eventuell versteckte Funktionen, die ich nicht absehen kann  –  ich bin kein Techniker und kein Jurist. Wenn Sie mir eine Nachricht zukommen lassen wollen, kontaktieren Sie bitte eine der Galerien, die mich vertreten.

Falls Sie mir direkt schreiben wollen, können Sie meine Kontaktdaten im Impressum finden. Dann entscheiden Sie bitte in eigener Verantwortung ob Sie mir eine email schreiben, mich anrufen, oder mir einen Brief schicken möchten. Ich weise darauf hin, dass ich eine private web.de Adresse verwende. In wieweit web.de datenschutzrechtlich konform ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Bitte verwenden Sie diese email Adresse nur auf eigene Verantwortung im privaten Sinn. Alternativ können Sie mich auf Festnetz anrufen. Ob das in Zeiten, da selbst das Telefon unserer Bundeskanzlerin von Geheimdiensten abgehört wird, die bessere Alternative ist, überlasse ich Ihrer Verantwortung oder Vorstellungskraft*. Auf die Gefahren jedweder digitalen Kommunikation weise ich Sie auch durch Verlinkung auf folgenden Artikel ausdrücklich hin: http://www.spiegel.de/wissenschaft/datenlese/whatsapp-und-co-geheimdienste-fordern-hintertuer-fuer-messenger-dienste-a-1227115.html. Bliebe immer noch die Möglichkeit mir einen Brief zu schreiben, wenn man ganz sicher gehen will per Hand oder auf einer Schreibmaschine alter Façon.

*“ Spionage setzt sich im 21. Jahrhundert dramatisch intensiver fort, wegen der neuen technischen Möglichkeiten der Nachrichtendienste… die ja jede Form der Telekommunikation abgreifen können und das in großem Umfang auch tun. Die Nachrichtendienste erbeuten immer mehr Informationsmaterial“. Erich Schmidt-Eeneboom am 29.5.2018 in SWR1 „Leute“. 

Wenn Sie mich auf Handy anrufen, weise ich darauf hin, dass ich dort what´s app installiert habe, sowie die koreanische Variante Kakao´Talk. Diese Dienste helfen mir, auf internationalen Reisen, in Verbindung mit meiner Familie, meinen Freunden und meinen Galeristen zu bleiben. Sorry, aber ich werde keine getrennten Dienst- und Privathandys vorhalten, erstens ist mir das als freiberuflicher Künstler zu teuer, zweitens zu kompliziert. Viele meiner Freunde sind auch meine Kunden und umgekehrt. Wo wollte ich da die Trennung ziehen? Ich weiß nicht, was diese Dienste mit meinen Kontaktdaten machen, ob sie sie auswerten, an den russischen oder amerikanischen Geheimdienst weiterleiten oder an internationale Versicherungsgesellschaften verhökern. Wie oben zitiert, rate ich immer, vom Schlimmsten auszugehen. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Kontaktdaten – im professionellen Bereich eh nur Name, Firma, Telefonnummer und max. mailadresse, also Daten, die man in jedem Telefonbuch nachlesen kann – bei mir zusammen mit what´s app gespeichert sind, nehmen sie dies zum Anlaß eines Widerrufs und ich werde Sie ohne Rückfragen gerne aus meinem Telefonspeicher löschen.


Wer ist verantwortlich für fremde Daten?

Da ich prinzipiell alleine arbeite entfällt die Notwendigkeit zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. Verantwortlich bin ich alleine: Tilmann Krieg, Diplom. Designer, Hauptstrasse 133 – 77694 Kehl – Germany – Telefon Festnetz (auf eigene Verantwortung): 00497851 990140 – Mobil (doppelt und dreifach auf eigene Verantwortung, da what´s app und Kakao Talk installiert: 0049 178 8671027 – email: (ojeojeh, kein Verarbeitungsvertrag, nur rein private Nutzung zulässig!!) tilmannkrieg@web.de


Wer geht mit Ihren Daten um?

Wie schon gesagt, ich arbeite allein. Ich habe mehrere stationäre Computer, mehrere Macbooks, ein Handy, aber an allen diesen Endgeräten sitze ausschließlich ich. Unter Umständen noch meine Frau, falls ich mal unpässlich bin und irgendwann ein Nachlassverwalter, Testamentsvollstrecker oder (diffuse Hoffnung!) Archivar oder Kurator. Actually: Not your business yet!)


Gebe ich Ihre Daten weiter?

Einen Scheiß werde ich tun! Schon vor der DSGVO habe ich es so gehalten, dass ich mich immer vorher rückversichert habe: „Darf ich Ihre / Deine Telefonnummer an XY weitergeben?“ Und NUR dann habe ich die Verbindung hergestellt. Das wäre ja nochmal schöner, ungefragt meine beruflichen Conections weiterzugeben. Ich gebe keine Ihrer Daten raus, es sei denn, Sie bitten mich darum oder gestatten mir das ausdrücklich.


Unautorisierte Nutzung dieser Website?

Jetzt ist es passiert! Sie haben meine Website genutzt um mir irgendeinen rechtlichen Verstoß nachzuweisen, um mir eine Abmahnung oder andere juristische Restrikionen zu schicken. Ganz am Anfang dieser Webpräsenz habe ich Sie darauf hingewiesen, dass jegliche Nutzung meiner Website für solche Zwecke untersagt ist. Sie fanden dann meinen Text so faszinierend, dass Sie dennoch weitergelesen haben. OK. But now: PISS OFF!

Don´t leave any traces. Falls Sie doch Lust auf eine juristische Auseinandersetzung verspüren: Let´s Dance!! Ich habe eine sehr gute Rechtschutzverischerung!


An alle, die guten Willens sind:

Liebe Leute, ich weiß, dass 95% meiner Webseitenbesucher guten Willens sind. Leider weiss ich auch, dass juristische Goldgräber in den Startlöchern stehen, die Impressi und Datenschutzerklärungen durchforsten, um Abmahnungen zu verschicken und Profit aus der ungeklärten Gesetzeslage der DSGVO zu schlagen. Wundern Sie sich bitte nicht über den teilweise sehr aggressiven Ton dieser Datenschutzerklärung. Er richtet sich nicht gegen Sie als interessierten Besucher meiner Website, sonder gegen Organisationen und Individuen, die sich darauf spezialisiert haben, nach geringen Verstößen auf einer Publikation zu suchen, um sich durch berechtigte oder auch unberechtigte Abmahnungen zu bereichern. 


Kontaktdaten

Es scheint, wir müssen alle unsere Geschäftskontakte offen legen und erklären, was wir mit Visitenkaren, Kontaktdaten, Firmenanschriften, Ansprechpartnern usw. anstellen. Das gilt für jeden Freelancer, Freiberufler oder Kleinstunternehmer, ebenso, wie für Firmen, mit denen Sie seit langer Zeit in Kontakt stehen. Wenn Sie an mich herangetreten sind, mir eine Visitenkarte überreicht, Ihre Adresse und Telefonnummer auf eine Serviette geschrieben, in ein Gästebuch bei einer Ausstellung gezeichnet oder per Handy übermittelt haben, so speichere ich die, sofern ich ein berechtigtes Interesse daran verspüre und zwar u.U. in einem handgeschriebenen Verzeichnis, (auch „Adressbuch“ genannt), in einer Computerdatei, in den Adressenverzeichnissen meines Mailpostfachs, auf Schmierzetteln oder auch – wenn Sie mich sehr interessieren, im Kopf. Dies gilt solange, als ich annehmen kann, dass eine Kontaktaufnahme weiterhin sinnvoll und gegenseitig gewünscht sein könnte, sei es, weil Sie mir sehr sympathisch sind, weil Sie Interesse an meiner Arbeit gezeigt haben, oder weil Sie mir eine Ware oder Dienstleistung direkt oder mittelbar durch Werbung angezeigt haben, die mich privat oder professionell interessiert.

Löschung und Weitergabe von Kontaktdaten

Ihre Kontaktdaten gebe ich nie ungefragt weiter, und habe das auch vor dem Eintritt der DSGVO nicht getan – denn bevor dieses politische Monster wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen hing, hing dort etwas viel effizienteres und vieeeeel Drohenderes: Die gute Erziehung meiner Mutter.

Löschen werde ich Ihre Kontaktdaten sofort und sobald Sie mich dazu auffordern, bzw. Ihr Einverständnis widerrufen. Das ist dann etwa so, als würde jemand in einer Beziehung sagen „Ruf mich nie wieder an!“ Unter Umständen werde ich Ihre Daten aber auch unaufgefordert und ohne Ankündigung löschen, wenn ich den Eindruck habe, dass gegenseitig oder einseitig von mir, an der Fortführung oder Erwartung einer geschäftlichen oder privaten Beziehung kein Interesse mehr besteht. Ansonsten lösche ich Ihre Kontaktdaten nie! Warum sollte ich auch – es hat in der Geschichte unseres Universums mehr als 5 Milliarden Jahre gedauert, bis wir uns oder ich Sie gefunden habe. Das muss man wertschätzen und nicht aufgrund einer Gesetzesvorgabe leichtfertig aufs Spiel setzen.

Allerdings kann es bei mir immer vorkommen, dass ich Ihre Kontaktdaten verliere, Ihre Visitenkarte nicht mehr finde oder meine eigenen Schrift auf dem Notizblock nicht mehr lesen kann. Pech! Dann driften wir halt nach 5 Milliarden Jahren wieder auseinander…


Personenbezogene Daten, die durch Ausübung meiner künstlerischen oder kreativen Tätigkeit entstehen

Vorwort: Puh, jetzt wirds schwierig und zwar nicht nur für mich! Eine Umfrageaktion eines meiner Berufsverbände (Freelens) an Abgeordnete und Bundestagsmitglieder hat ergeben, dass sich der Gesetzgeber selbst – weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene – bewusst ist, welche Auswirkungen die Europäische DSGVO auf die Freiheit von Kunst und Presse hat. Dies hat insbesondere in Deutschland Auswirkungen. In der Vorgabe der Europäischen Gesetzgebung gibt es nämlich eine sogenannte „Öffnungsklausel“, die es nationalen Gesetztgebern gestatten, individuelle Anpassungen und Ausnahmen zu formulieren. Viele Staaten haben das getan, andere (wie zum Beispiel Österreich) haben straf- bzw. bußgeldbewehrte Maßnahmen verboten. Indes – der drittbedeutendste Industriestaat der Welt – Deutschland – sah und sieht dazu keine Notwendigkeit. So ist bis heute nicht abschließend geklärt, was gilt, bzw. Vorrang hat: Die Europäische Datenschutzverordnung? Die nationale Regelung der Presse und Informationsfreiheit (Gerade ein aktueller Fall in Chemnitz, wo die Polizei ein Presseteam fast eine Stunde an der Ausübung ihrer journalistischen Tätigkeit hinderte, mit den Worten „Hier endet Ihre Pressefreiheit“. Und – NEIN – Chemnitz liegt nicht in Anatolien). Und – als dritte im Bunde, die Kunsttfreiheit.

Die Freelens Umfrageaktion hat gezeigt, dass sich Politiker und selbst Leiter der Landesdatenschutzbehörden, nicht sicher sind, was eigentlich gilt. Sofern überhaupt Antworten kamen und sofern diese nicht – wie vornehmlich von CDU Mitgliedern – wortgleich voneinander abgeschrieben waren – war die Einschätzung, dass sich im Vergleich zu vorher, eigentlich nichts ändern würde (Wobei gesagt werden muss, dass auch schon vorher nicht alles erlaubt war). Man nimmt – unter Fachleuten – an, dass weiterhin die Regelungen der Kunstfreiheit und der Informations- und Pressefreiheit bestehen bleiben. Die DSGVO scheint eine andere Sprache zu sprechen und die „Öffnungsklausel“ wurde von der deutschen Regierung, wie gesagt, nicht umgesetzt.

Wie entstehen „personenbezogene Daten“ in der Kunst?

Viele Künstler beziehen ihre Inspiration aus abstrakten oder konstruktiven Kompositionen, aus der Natur oder – wie Hieronymus Bosch aus Visionen und Träumen. Kunst, die sich in irgendeiner Form auf die reale Welt bezieht, involviert oft individuelle Personen in ihre Darstellungen – sei es das berühmte „Mädchen am Brunnen“, seien es die Aktdarstellungen von Egon Schiele, Fotografien von Weege, oder Romane von Lion Feuchtwanger oder Thomas Mann. Wann immer Rückschlüsse auf Personen gezogen werden können, entstehen also „Personenbezogene Daten“. Literatur, Kunst, das visuelle Gedächtnis einer Generation, Dokumentarfotografie – all das ist nicht vorstellbar, ohne dass Personen erkennbar sind – es sei denn, man wolle sich auf abstrakte Kunst oder ornamentale Darstellungen beschränken.

In der Literatur hat man bisweilen gehört, dass ein Buch zurückgezogen werden musste, weil sich Personen darin zu erkennen glaubten. Jeder kennt den Satz im Abspann von Spielfilmen oder im Impressum von Büchern „Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig“. Natürlich sind sie das in den seltensten Fällen, denn dieser Satz gilt einzig der rechtlichen Absicherung von Autoren, Studios und Verlagen. Wollte man rigide und in letzter Konsequenz den Bezug zu individuellen Personen untersagen, wäre fast keine Literatur, kein Film, keine Kunst mehr möglich – zumindest, soweit sie sich von realen Ereignissen inspirieren ließ.

Dabei muss noch erwähnt werden, dass es grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Personen gibt: Unbekannte Individuen (wie z.B. das „Mädchen am Brunnen“) und Personen der Zeitgeschichte. Beide unterteilen sich in unserer Rechtsauffassung wieder temporär: Personen der Zeitgeschichte sind als „unbekannte Individuen“ zu betrachten, sofern sie sich im rein privaten Umfeld bewegen und „Unbekannte Personen“ können sich fallweise zu „Personen der Zeitgeschichte“ verwandeln, wenn sie bei öffentlichen Veranstaltungen (Gay Pride – oder Fastnachtsumzügen, Demonstrationen usw, Publikum bei öffentlichen Veranstaltungen etc.) auftreten oder im Zusammenhang mit Ereignissen des öffentlichen Interesses oder der Panoramafreiheit abgebildet werden (Beispiel: Flüchtende beim Zusammenbruch der Twin-Towers), oder Personen als „Beiwerk in der Landschaft“ was dann angenommen werden kann, wenn die Landschaft, bzw. Umgebung eindeutig Ziel der Abbildung ist und – meist – mehrere Personen eher zufällig sich dort aufhalten.

Dies sind – wie gesagt – sehr auslegungsbedürftige Regelungen, die im individuellen Fall im Sinne einer Interessenabwägung zwischen abgebildeter Person und dem berechtigten Interesse der Öffentlichkeit oder des Künstlers (meist Fotografen) beurteilt werden.

Ob dies alles so nach Inkrafttreten der DSGVO noch gilt, ist, wie oben beschrieben, nicht sicher. Wie so oft, verlässt sich auch unsere nationale Gesetzgebung darauf, dass die „Gerichte“ hier Rechtssicherheit herstellen werden. Wie viele Künstler, Autoren, Fotografen sich dabei in den Ruin prozessieren werden, interessiert unsere Regierung nicht in dem Maße, dass sie initiativ würde, verbindliche Regeln aufzustellen. Und vielleicht ist das letztendlich auch gut so, denn würde man bis in die letzten Ecken der Kunst Regeln aufstellen, gäbe es Grenzen, hinter denen de facto die Zensur beginnen würde.

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Personenbezogene Daten in meiner künstlerischen und bisweilen auch journalistischen Tätigkeit können entstehen:

A) Fotografie

•Durch die fotografische Abbildung von Personen im auftragsbezogenen Bereich

Wenn ich im Auftrag fotografiere werden die Bilder in meinem Archiv auf Festplatten oder anderen elektronischen Medien gespeichert. Dies Bilder sind jederzeit von mir abrufbar und können von mir zum Zweck der Dokumentation meiner eigenen kreativen Arbeit und als Nachweis in meinem Werkverzeichnis auf meiner Website, auf gedruckten Medien wie Katalogen, Büchern, Anthologien gezeigt werden. Die Speicherung dieser Daten erfolgt auf Basis meines „Berechtigten Interesses“ der Selbstdarstellung und des Nachweises meiner professionellen Expertise. Ein Verlangen auf Löschung dieser von mir geschaffenen Bildwerke, kann daher nicht erfolgen.
Die Begrifflichkeit „Im Auftrag fotografiert“ ist unabhängig davon, ob mir für meine Arbeit ein Honorar bezahlt wurde, ob es sich um eine freundschaftliche Gefälligkeit handelt, oder ob die Bilder nachher publiziert wurden. In der Regel lassen Auftragsbilder durch die Art der Aufnahme und des Ausdrucks der dargestellten Personen erkennen, dass sich diese bewusst und dass sie einverstanden und kooperativ waren, fotografiert zu werden.

In sofern es sich bei Auftragsarbeiten um die Darstellung von Personengruppen handelt, die nicht einzeln um Einwilligung gefragt werden können, oder deren dokumentierte Erhebung der Intention des individuellen Datenschutzes geradezu zuwiderlaufen würde, hat regelmäßig der Auftraggeber die datenschutzrechtliche Verantwortung der Information dieser Personen. Es kann sich dabei um öffentliche Veranstaltungen, Events, Publikum usw, handeln, wie sie sowohl in der dokumentarischen Fotografie, als auch bei journalistischer Tätigkeit 

•Durch die fotografische Abbildung von Personen in der Kontraktierung von Modellen

Die Arbeit mit Modellen erfolgt auf Grundlage eines Vertrags zwischen Fotograf und Modell, der die Modalitäten der Veröffentlichungsmöglichkeiten von Fall zu Fall regelt. Der Vertrag umfasst in der Regel persönliche Angaben zu beiden Parteien (Name, Anschrift, Datum), Angaben zum Zweck der Aufnahmen, zur Möglichkeit der Weitergabe an Dritte und zum Modellhonorar. Ein Verlangen auf Löschung der Bilddaten oder eine nachträgliche Einschränkung der Veröffentlichungsmöglichkeiten ist im Nachhinein nur möglich, wenn ich als Fotograf diesem Verlangen schriftlich zustimme.

•Durch Fotografie im öffentlichen Bereich (zum Beispiel Street-Photography)

•Durch künstlerische und experimentelle Fotografie

•Durch dokumentarische und publizistische Fotografie für Bücher, Kataloge, Verlage 

•Durch journalistische Fotografie zum Zweck der Presseveröffentlichung

B) Malerei, Illustration, Zeichnung, Grafische Gestaltung

•Durch illustrative, malerische, zeichnerische, grafische Darstellung von Personen

•Durch künstlerische Arbeit mit Modellen

•Durch Abbildung in Anthologien, Katalogen, Büchern

•Durch Ausstellung von Originalwerken, Druckgrafiken und Reproduktionen in Museen, Galerien und auf Messen

•Durch Auftragsarbeiten zum Zweck der Publikation

•In Publikationen zur Darstellung meiner künstlerischen Arbeit, meines Werkes in Dokumentationen und Filmen

C) Literatur

•Durch Darstellung von Personen und Vorgängen in Erzählungen, Essays, Theaterstücken und literarischen Arbeiten

•In Publikationen zur Darstellung meines literarischen Werkes in Dokumentationen, Büchern und Filmen

•Durch Bildunterschriften, erläuternde Texte oder Artikel auf meinen Webseiten oder Blogs

•In persönlichen Blogs, Tagebucheinträgen, Niederschriften und Exposées

 

 

 

Alle dargestellten Bilder von Ausstellungen und Events, sowie alle künstlerischen Arbeiten sind gedeckt durch die Regelungen der Presse- und Informationsfreiheit, sowie der KUG (Kunsturhebergesetz).

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